Und wie hören Sie eigentlich Musik? Emotionen versus Kenntnisse, erläutert an Musikbeispielen aus vier Jahrhunderten

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Dienstag, 21. Januar 2020 um 19:00 Uhr

Kursnummer 2011015060
Dozent Peter Röckl
erster Termin Dienstag, 21.01.2020 19:00–20:30 Uhr
letzter Termin Dienstag, 28.01.2020 19:00–20:30 Uhr
Gebühr 16,00 EUR
Ort

Vortragssaal, III. Stock, vhs Landshut, Ländgasse 41
Ländgasse 41
84028 Landshut
Raum Vortragssaal

Kursort

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Der Dirigent und Chorleiter Peter Röckl studierte an der Musikhochschule München Schulmusik mit Schwerpunkt Dirigieren, und schloss mit Auszeichnung ab. Danach bildete er sich intensiv in Musikwissenschaft weiter. Von 1971 bis 2010 war er an Gymnasien in Vilsbiburg und Landshut als Musiklehrer tätig.
Peter Röckl gehörte bereits 1962 zu den Gründungsmitgliedern des Landshuter Sinfonieorchesters, welches er seither leitet. 1976 gründete er die Chorgemeinschaft Vilsbiburg. 1980 übernahm er die Leitung der Landshuter Liedertafel, jetzt Konzertchor Landshut. Mit seinem musikalischen Einfühlungsvermögen verstand er es stets, die drei Ensembles zu einem großen Ganzen zusammenzuführen. Besonders am Herzen liegt ihm die Förderung junger Talente.
1979 war Peter Röckl der erste Jugendkulturpreis-Träger des Rotary Clubs Landshut. Weitere hohe Auszeichnungen wie u.a. das Bundesverdienstkreuz folgten.

"Hören" von Musik vollzieht sich über die anatomischen Vorgänge hinaus auf vielerlei Weise. Es ist abhängig von der genetischen Prägung eines Menschen, von seiner musikalischen Ausbildung und seiner augenblicklichen psychischen Befindlichkeit, bis hin zur tageszeitlichen Verfassung. All diese Faktoren spielen eine eminente Rolle für Hörempfinden und -vorlieben bzw. Ablehnung von Musikstilen.
Der Referent Peter Röckl zeigt anhand von Notenbeispielen, Audio- und Videobeispielen auf, wie das Wechselspiel von Komposition, Interpretation und hörender Rezeption individuell verschieden ablaufen kann, so dass typologische Einteilungen in Hörertypen wie Gefühlshörer, musikalisch vorgebildeter Hörer, Bildungshörer, adrenalingesteuerter Hörer, Fan-Hörer, usw. möglich sind.
An Musikbeispielen von Wagner, Liszt, Weber u.a. wird verdeutlicht, dass genaue Kenntnisse von Melodien und Motiven die Vorbedingung für intensives Hören und Verstehen der Musikdramaturgie in einer Oper ist, dass Musik auch zu Propagandazwecken missbraucht werden kann, und dass es im Bereich Pop- und Rockmusik mittlerweile zu einer gefährlichen Geschmacksnivellierung durch eine ausschließlich profitorientierte Vergnügungsindustrie gekommen ist.
Anmeldung erforderlich!

Kurstermine

# Datum Uhrzeit
1. Di., 21.01.2020 19:00–20:30 Uhr
2. Di., 28.01.2020 19:00–20:30 Uhr

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